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Rubus saxatilis



    Schössling
  • Form: dünn, rund, unbereift; Pflanze krautig, sommergrün; Laubsprosse ausläuferartig kriechend, im Herbst verzweigt und oft einwurzelnd; Sprosse am Grunde mit schuppenförmigen Niederblättern
  • Behaarung: ± behaart
  • Stieldrüsen: keine
  • Stacheln: zerstreut, winzig
    Blätter
  • Blättchenanzahl: gefingert 3-zählig
  • Behaarung: beiderseits grün, dünn behaart
  • Endblättchen: ± rhombisch bis eiförmig bzw. umgekehrt eiförmig, am Grunde (meist spitzwinkelig) keilförmig
  • Serratur: grob periodisch gezähnt
  • Seitenblättchen: sitzend
  • Blattstiel: ± behaart, rinnig
    Blütenstand
  • Form: Blütenstand endständig, fast doldenartig, ca. 2-10-blütig
  • Blätter: keine
  • Achse: keine
  • Blütenstiele: aufrecht, ca. 10-25 cm hoch
  • Kelch: grün, abstehend bis zurückgeschlagen, an der Sammelfrucht aufrecht
  • Kronblätter: weiß, schmal, aufrecht
  • Staubblätter:
  • Fruchtknoten: Sammelfrucht aus nur ca. 1-6 kaum zusammen haftenden, großen, glasig-roten Früchtchen gebildet


Kurzcharakteristik: Auch im blütenlosen Zustand ist R. saxatilis leicht an den charakteristischen, keilförmig verschmälerten Endblättchen, dem krautigen dünnen, sehr zartstacheligen und behaarten Schössling und besonders an den schuppenförmigen Niederblättern zu erkennen.


Ähnliche Taxa: R. caesius x saxatilis


Ökologie und Soziologie: In Wäldern und Gebüschen. Verbreitungsschwerpunkt liegt in Schleswig-Holstein in den kalkärmeren feuchten Querco-Carpineten und reicheren Alno-Padion-Gesellschaften der Altmoränen und mehr noch in den kalkfreien Sanderniederungen.


Verbreitung: In Schleswig-Holstein im Sander- und Altmoränen-Gebiet zerstreut, stellenweise häufig. Für Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen liegen keine Angaben vor.



Text nach WEBER 1973, S. 101f.



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