Rubus scheutzii (= muenteri): Herbarbelege
Dass es sich bei R. muenteri und dem schwedischen R. scheutzii "um Synonyme für dieselbe Sippe handelt, hatten bereits LINDEBERG und MARSSON erkannt, doch wurde dieser Zusammenhang von anderen Autoren bezweifelt, so dass der Name R. scheutzii für die schwedische Pflanze beibehalten wurde. Der Lectotypus und andere Originalbelege von R. muenteri sind wegen der geringen Behaarung der Blattunterseiten, des völligen Fehlens von Filz auch bei den Blütenstandsblättern, durch zerstreute Stacheln und einen lockeren, wenigblütigen Blütenstand dem Typus des R. scheutzii sehr unähnlich, so dass die Synonymie dieser beiden Taxa zunächst nicht gesichert erschien. Es handelt sich jedoch um schattenmodifizierte Exemplare, die MARSSON in Wäldern bei Wolgast sammelte. Dort an sonnigen Wuchsorten später von anderen Botanikern gesammelte Exemplare sind typisch entwickelt und lassen keinen Zweifel über die Synonymie der beiden Namen zu, von denen R. muenteri als korrekt zu betrachten ist." (aus: H.E. WEBER in Rubi Westfalici, Münster 1985, S. 176ff.)